Vorrunde Tandemmeisterschaft 2022

Bericht zur Vorrunde Tandemmeisterschaft
Wann steht ein Skatspieler an einem Sonntag freiwillig schon vor 07:00 Uhr auf? Immer dann, wenn Meisterschaften anstehen.
So auch am Sonntag den 03.04.2022.Schon um 08:15 Uhr starteten Paul-Dieter und Oliver in Richtung Wachtberg-Villip um an der Tandemmeisterschaft teilzunehmen.
Beide waren recht optimistisch. Schließlich war ihnen bewusst, dass man schon mit einem Schnitt von etwas über 900 die nächste Runde erreichen kann. Das sollte den beiden Führenden der Vereinsmeisterschaft doch gelingen.
Pünktlich um 10:00 Uhr ging es los. P-D hatte sich auf eine sehr defensive Variante festgelegt und erreichte mit 8:0 Spielen 1066 Punkte. Oliver etwas offensiver kam auf 850 Punkte. Damit hatte man Platz 6 erreicht. ( 8 Tandems kamen weiter )
In der 2. Serie hielt P-D seine defensiver Taktik bei und spielte erneut 8:0 mit 1047 Punkten. Oliver wieder offensiv und diesmal erfolgreich mit über 1200 Punkten. Auch intern war es spannend. P-D hatte 2 Punkte mehr als Oliver.
Inzwischen war man auf Platz 2 geklettert und es sollten jeweils 700 Punkte reichen. Aber an Tisch 1 und Tisch 2 spielt man gegen die besten der besten. So passierte es, das beide direkt das erste Spiel verloren haben und P-D schon etwas nervös wurde.
Doch dieses Missgeschick war schnell wieder ausgebügelt. Spiel um Spiel kam man dem gesteckten Ziel näher. Nach etwa 32 Spielen hatte man dies sicher erreicht. Jetzt wollte man auch mehr und es gelang. Oliver mit 1261 und P-D mit 1260 brachte uns überraschend ganz knapp auf Platz 1
In der internen Wertung hatte P-D jetzt einen Punkt mehr als Oliver. Scherzhaft meinte er, dass er ihn durchschleppen musste. Im freiwilligen Preisskat belegten wir Platz 3 Und Platz 4, was jeweils noch ein kleines Preisgeld bedeutete.
Wie schwer es ist, die nächste Runde zu erreichen, bewies ein Tandem aus Weilerswist. Gestartet auf Platz 1 und dann auf Platz 3 abgerutscht, flog man noch mit Platz 10 aus dem Wettbewerb raus. Mehr als 10 verlorene Spiele an den ersten beiden Tischen war nicht zu verkraften.
Gegen 18 Uhr fuhren wir gutgelaunt gen Heimat.
Gez. Paul-Dieter Gaul