Aufstieg in die Regional Liga 2023
2023 wollten wir endlich mal von der Oberliga in die Regionalliga aufsteigen. Diese Chance hat sich ergeben, weil die unteren Klassen weggefallen sind.
Der Vorstand hat die Mannschaft aufgestellt mit Paul-Dieter, Jürgen, Wolfgang und Theo Köhnen. Wir wollen jeweils ohne Auswechselspieler anreisen und Günter Bongarten soll nur im Notfall aushelfen.
Dieser Notfall ergab sich schon am 1. Spieltag, da Theo verhindert war. Es ging auch ganz gut los. Mit 3 Punkten in der 1. Serie.
Aber nur ein weiterer Punkt bedeutete nach dem 1. Spieltag nur Platz 10 und man warf die Flinte schon wieder ins Korn.
Am 2. Spieltag hatte man nur 3 Mannschaften und somit schon 3 Punkte sicher. Es wurden dann doch sieben Punkte. Vor allen Dingen hatte man die starke Mannschaft der BSG Stadtwerke deutlich deklassiert. In der Tabelle stieg man auf den siebten Platz.
Der dritte Spieltag brachte sogar noch eine Steigerung. Zu Gast beim Tabellenführer holte man starke acht Punkte. Auch die starke Mannschaft der Drückeberger Euskirchen konnten wir hinter uns lassen. Es wurde überall so gespielt, das wir plötzlich vom 7. Platz aus die Tabellenführung übernommen hatten,
Der 4. Spieltag bescherte uns die Verfolger Weilerswist und Ford Asse. Auch die Bad Honnefer waren nicht zu unterschätzen. Mit erneut sieben Punkten konnte man jetzt die Tabellenführung auf 3 Punkte ausbauen. Auch die Spielpunkte waren super und zählen am Ende ja auch. Hier hatte man auch 3000 Punkte Vorsprung
Der 5. Spieltag wurde geplant und man entschied erstmals mit Auswechselspieler zu fahren. Günter Bongarten war bereit notfalls den ganzen Tag in der Sonne zu sitzen. Er sollte aber in allen Serien zum Einsatz kommen. Diszipliniert ließen sich Paul-Dieter, Theo und Wolfgang auswechseln. Jürgen wollte auch mal raus, da war die Auswechslung aber schon erfolgt.
Als Gegner hatte man 3 Mannschaften, die keine Ambitionen mehr hatten und deshalb sehr gefährlich waren, da sie nichts zu verlieren hatten.
Trotz guter Taktik mit Auswechslung sollte es aber nur 1 Punkt in der ersten Serie werden. Nur 100 Punkte fehlten für 2 Punkte. Aber auch die Verfolger holten nicht die volle Punktzahl und somit hatte man weiter 2 Punkte Vorsprung.
In der 2. Serie lief es bei Wolfgang nicht und er ließ sich auswechseln. Günter bekam aber die Anweisung nicht die Nerven zu verlieren, da Paul-Dieter , Jürgen und Theo ihre Tische dominierten. Und es sollten dann auch 3 Punkte werden.
Trotzdem hatte man immer noch 3 Mannschaften im Rücken. Inzwischen waren es die Drückeberger Euskirchen, die nur 2 Punkte Rückstand hatten und Wegberg und Weilerswist waren noch immer in Schlagdistanz.
Auch bei den Spielpunkten hatten die Drückeberger aufgeschlossen.
Die 3. Serie verlief aber dann so gut, das man erneut 3 Punkte einfahren konnte. Paul-Dieter und Wolfgang verloren kein Spiel und Jürgen, Theo und nachher wieder Günter befolgten die Anweisungen.
Letztlich kann man behaupten, das die Disziplin den Aufstieg brachte. Man hatte nämlich die wenigsten gewonnenen Spiele aus der Spitzengruppe. Das wurde kompensiert mit den wenigsten verlorenen Spiele und den meisten umgebogenen.
Mit 33 zu 12 Punkten stieg man also souverän auf. Auch die beiden ersten Verfolger hatten 30 Punkte erreicht, die schon oft für einen Aufstieg reichten. Aber diesmal war Düren zu stark.
